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Alge frisst Krebse

Die Rollenverteilung von Räuber und Beute ist mitunter auch eine Frage der schieren Masse. Das haben dänische Forscher beobachtet. Eine Alge, die normalerweise von kleinen Krebsen abgeweidet wird, ist demnach in der Lage, den Spieß umzudrehen.

Fossiler Meeresräuber mit Arthrose

Auch die großen Meeresräuber des Erdmittelalters wurden von ganz gewöhnlichen Leiden heimgesucht. Entsprechende Belege hat eine englische Forscherin am Fossil eines Pliosauriers entdeckt. Das Gelenk des beinahe 2 Meter langen Kiefers ist derart von Arthrose gezeichnet, dass das Tier einen schmerzhaften schiefen Biss gehabt haben muss.

Weggucken mildert Schmerz

Bei einer Injektion geben sich Ärzte mitunter einige Mühe, ihre kleinen und großen Patienten abzulenken. Eine Bestätigung für dieses Verhalten liefern Experimente Berliner und Hamburger Mediziner. Die Versuchsteilnehmer empfanden einen elektrischen Schlag als besonders schmerzhaft, wenn sie diesen erwarteten oder zeitgleich die Filmaufnahme eines Nadelstichs sahen.

Rastlose Riesen

Riesenmantas zählen zu den größten, allerdings auch zu den am schlechtesten erforschten Fischen des Meeres. Etwas Licht in das Leben der auch als Teufelsrochen bekannten Tiere bringt nun eine Studie englischer und mexikanischer Forscher. Die Mantas erwiesen sich dabei als rastlose Wanderer. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Sonnensystem mit sanfter Bugwelle

Die Sonne pflügt deutlich sanfter durch das dünne Gas der Milchstraße als bislang angenommen. Das zeigen Berechnungen, die amerikanische, russische und deutsche Astronomen auf der Basis von Satellitendaten angestellt haben. Demnach dürfte sich zwischen Sonnensystem und interstellarem Raum bestenfalls eine sanfte Bugwelle bilden, jedoch keine scharfe Stoßfront. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Immer dem Arm nach!

Mit ihren fünf Armen bewegen sich Schlangensterne so, als hätten sie zwei Beine. Diese verblüffende Entdeckung hat ein amerikanischer Biologe gemacht. Bei den nahen Verwandten der Seesterne gibt demnach ein Arm die Richtung vor, in die seine beiden Nachbararme den Körper schieben. Bemerkenswert ist auch die Kurventechnik der Tiere: Um die Richtung zu ändern, bestimmen sie einfach einen neuen Leit-Arm.

Plastikmüll hilft Hochsee-Wanzen

Plastikmüll kommt manchen Meeresbewohnern durchaus gelegen. Das zeigt eine Untersuchung amerikanischer Biologinnen. Dem Meerwasserläufer, einem der wenigen Insekten des offenen Meeres, eröffnen im Wasser treibende Kunststoffteilchen zusätzliche Gelegenheiten zur Eiablage und fördern so seine Vermehrung. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt

Naturblond in der Südsee

Blonde Menschen gibt es nicht nur in nördlichen Breiten, sondern auch unter der Sonne der Tropen. Die genetische Basis dieses Phänomens haben amerikanische und englische Forscher auf den Salomonen im Westpazifik ergründet. Eine andernorts unbekannte Genvariante sorgt dafür, dass nicht wenige Bewohner der Inselgruppe sehr dunkle Haut und zugleich hellblonde Haare haben.

Jogger leben länger

Wer regelmäßig die Laufschuhe schnürt, lebt länger. Das haben dänische Mediziner im Rahmen einer Langzeitstudie mit mehreren Tausend Teilnehmern ermittelt. In Maßen praktiziert, geht Joggen demnach mit einer durchschnittlich sechs Jahre höheren Lebenserwartung einher.

Quastenflosser tanzt aus der Reihe

Anzeichen für ungewöhnliche Experimentierfreude bei Quastenflossern haben kanadische Forscher gefunden. Ein Fossil aus 240 Millionen Jahre altem Gestein weist Merkmale auf, die auf einen höchst mobilen Jäger hindeuten. Bislang hielt man die urtümlichen Knochenfische dagegen für ausgesprochen träge Gesellen ? im körperlichen wie auch im evolutionären Sinn.

Lezte Aktualisierung

Mittwoch, 2. Februar 2011 um 08:14:49 Uhr.

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