![]() | Imposante Einschläge am Südpol |
Aus dem Weltraum rasen fortwährend Elementarteilchen aus der Gruppe der Neutrinos auf die Erde zu ? und gehen meist wie von Geisterhand durch den Planeten hindurch. Einige dieser Teilchen kommen mit beträchtlichem Schwung angeflogen, zeigen erste Resultate eines immensen Detektors im Eis der Antarktis. Einige der dort registrierten Neutrinos besaßen demnach Energien, wie sie die Fähigkeiten derzeitiger Teilchenbeschleuniger um mehrere Größenordnungen übersteigen.
| |
![]() | Milliarden Jahre altes Wasser |
Die Erdkruste birgt Ansammlungen von Wasser, das seit Jahrmilliarden von der Umgebung abgeschottet ist. Entsprechende Hinweise haben englische und kanadische Forscher in 2,4 Kilometern Tiefe in einem kanadischen Bergwerk gefunden. Gemessen am Gehalt unterschiedlicher Edelgas-Isotope, hat dort aus Bohrlöchern hervorsprudelndes Wasser vor mindestens 1,1 Milliarden zum letzten Mal Kontakt mit der Atmosphäre gehabt.
| |
![]() | Algen sammeln für Korallen |
Das Zusammenleben mit einzelligen Algen bringt für Korallen mehr Vorteile mit sich als vermutet. Schweizer Forscher haben entdeckt, dass die Algen ihre tierischen Wirte nicht nur mit Zuckern versorgen. In Zeiten überreichlichen Nährstoffangebots fungieren sie auch als Puffer, der Stickstoff in kristalliner Form einlagert und allmählich an die Koralle abgibt. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt
| |
![]() | Pflanzen kommunizieren durch Pilze |
Wurzelpilze helfen Pflanzen nicht nur bei der Aufnahme von Wasser und Mineralstoffen, haben schottische und englische Forscher nachweisen können. Durch die Pilzfäden können demnach auch Warnsignale von einer Pflanze zur anderen geleitet werden. Der Befall einer einzigen Pflanze mit Blattläusen genügt daher, um auch bei den benachbarten Pflanzen Alarm auszulösen. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Umwelt
| |
![]() | Grönlandeis lässt Meeresspiegel um bis zu 8 cm steigen |
Das grönländische Eis wird jährlich weniger und fließt über Eisströme schneller ab. So gelangt mehr Eismasse ins Meer, wodurch sich der Meeresspiegel erhöht. Der Anstieg dürfte aber nach neuen Berechnungen geringer ausfallen, als früher vermutet. Europäische Wissenschaftler gehen von einem Anstieg um vier bis acht Zentimeter bis zum Jahr 2100 aus. Lesen Sie die ganze Meldung bei Scienceticker Umwelt. | |
![]() | Hilfreiche Schnuller-Übertragung |
Wenn Erwachsene gelegentlich den Schnuller ihres Nachwuchses in den Mund nehmen, kann das nicht schaden. Im Gegenteil, lässt eine kleine Pilotstudie schwedischer Forscher vermuten. Bei Säuglingen und Kleinkindern, deren Eltern den Schnuller auf diese Weise zu reinigen suchen, sind Ekzeme demnach vergleichsweise selten.
| |
![]() | Handschuh warnt vor gefährlichen Stoffen |
Fraunhofer-Forscher aus Regensburg haben einen Schutzhandschuh entwickelt, der vor toxischen Stoffen in der Umgebungsluft warnen kann. Dazu fügten sie Sensormaterialien und Indikatorfarbstoffe in die Textilien ein. Erkennen die Sensoren Gefahrstoffe, zeigen sie dies durch eine Farbänderung des Handschuhs an. | |
![]() | Hepatitis-B-Virus ist über 82 Millionen Jahre alt |
Die Viren, welche die Lebererkrankung Hepatitis B auslösen, sind in Vogel-Erbgut aus dem späten Mesozoikum nachgewiesen worden. Es handele sich um "ein nahezu vollständiges Virusgenom, das sich seit über 82 Millionen Jahren als molekulares Fossil erhalten hat?, sagt der an der Entdeckung beteiligte Wissenschaftler Alexander Suh vom Institut für Experimentelle Pathologie der Universität Münster. | |
![]() | Gut gelüftete U-Bahn |
Wer mit der U-Bahn fährt, muss sich über Keime in der Luft keine besonderen Sorgen machen. Das gilt zumindest für die Stadt New York, haben amerikanische Forscher ermittelt. Allein die fahrenden Züge saugen demnach so viel Frischluft durch die Tunnel, dass deren Mikroflora weitgehend identisch ist mit derjenigen an der Oberfläche.
| |
![]() | Eine Galaxie am Limit |
Eine in mehrfacher Hinsicht extreme Galaxie haben kanadische und französische Forscher identifiziert. Bei dem weit entfernten Objekt scheint die Entstehung neuer Sterne auf einen sehr kleinen Bereich beschränkt zu sein. Dafür läuft die Sternentstehung dort in einer enormen Geschwindigkeit ab, die hart am theoretischen Maximum liegt. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro |
Sie sind hier:
Archiv






