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Prähistorisches Strichmännchen

Eines der ältesten Kunstwerke der Neuen Welt glauben brasilianische und US-amerikanische Forscher entdeckt zu haben. Unter einem großen Felsüberhang im Osten Brasiliens stießen sie auf ein Muster, das an ein prähistorisches Strichmännchen erinnert. Die Datierung der zugehörigen Sedimentschichten lässt vermuten, dass es vor mehr als 10.000 Jahren mit viel Geduld in den Fels gemeißelt worden ist.

Stammzellen schaffen sich Mitstreiter

Stammzellen können Körperzellen gleichsam umprogrammieren, um gemeinsam große Aufgaben anzugehen. Das haben Göttinger Forscher am Beispiel des Hirschgeweihs erstmals zeigen können. Indem die Stammzellen ein Steuerprotein durch lange Ausläufer direkt auf andere Zellen übertragen, scheinen sie diese in einen Zustand jugendlicher Flexibilität zu versetzen.

Steingewordener Herdentrieb

Durch das Land streifende Elefantenherden boten vor rund 7 Millionen Jahren einen ähnlichen Anblick wie heute. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Forschergruppe nach der Vermessung fossiler Spuren in Abu Dhabi. Die Fußabdrücke stammen von mindestens 13 Tieren, die als Gruppe unterwegs waren, sowie einem großen Einzelgänger.

Ein Kraut aus der Eiszeit

Die Wiederbelebung von Pflanzen aus der letzten Eiszeit vermelden russische Wissenschaftler. Aus rund 32.000 Jahre alten Früchten eines Leimkrauts, die tief im sibirischen Permafrost gelagert hatten, konnten sie vitale und fruchtbare Pflanzen heranziehen.

Säuglinge verändern die Welt

Schon sechs Monate alte Kinder begreifen, dass sie die Welt verändern können. Entsprechende Resultate liefert ein elegantes Experiment Frankfurter Forscher. Säuglinge lernen demnach sehr rasch, allein durch einen gezielten Blick ein spannendes Bild erscheinen zu lassen ? und machen dann ausgiebig Gebrauch von dieser Fähigkeit.

Junge Risse im Mond

Gut 4,5 Milliarden Jahre nach seiner gewaltsamen Entstehung ist der Mond noch immer nicht zur Ruhe gekommen. Diesen Schluss legen hochauflösende Kameraaufnahmen nahe. Amerikanische Planetenforscher haben darauf feine Dehnungsrisse in der Mondoberfläche entdeckt, die teils weniger als 50 Millionen Jahre alt sein dürften. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Alkoholisierte Maden trotzen Wespen

Von Parasiten geplagte Maden greifen zum Alkohol. Für diese Vermutung sprechen Beobachtungen amerikanischer Biologen. Werden die Larven der Taufliege von Feigenwespen als lebende Brutkammern genutzt, zieht es sie zu ethanolhaltiger Nahrung. Und da sie das Zellgift sehr viel besser vertragen als der Wespennachwuchs in ihnen, kommen sie in der Folge häufig mit dem Leben davon.

Karge Mittelschicht

Die Herkunft eines rätselhaften ?mittelschweren? Schwarzen Lochs glaubt eine internationale Astronomengruppe erklären zu können. Das ferne Objekt scheint reichlich Gas aus der Umgebung zu verschlingen und zusätzlich von einem Schwarm junger Sterne umgeben zu sein. Daher könnte es sich um den Kern einer Zwerggalaxie handeln, die von einer größeren Schwester vereinnahmt worden ist. Lesen Sie mehr bei Scienceticker Astro

Echos eines stellaren Ausbruchs

Mitte des 19. Jahrhunderts verfolgten Astronomen, wie ein Stern am Nachthimmel seine Helligkeit jäh vervielfachte und schließlich wieder verblasste. Mehr als 160 Jahre später ist es amerikanischen Forschern gelungen, Lichtechos dieses Ausbruchs aufzufangen und zu analysieren. Trotz der immensen Helligkeit scheint das Ereignis deutlich kühler gewesen zu sein als vermutet. Lesen Sie weiter bei Scienceticker Astro.

Madagaskar: Neue Zwergchamäleons entdeckt

Im äußersten Norden Madagaskars sind vier bisher unbekannte Zwergchamäleon aufgespürt worden. Das Männchen der kleinsten, Brookesia micra getauften Art hat eine Körperlänge von gerade einmal 16 Millimeter. Das Weibchen ist wenige Millimeter länger. Ihre Entdecker, drei deutsche Biologen und ein us-amerikanischer Kollege, stellen die Tiere im Online-Fachmagazin "PLoS ONE" vor.